Freitag, 31. Mai 2013

Neuerdings ...

... bin ich ein Fan von Eistee! Eigentlich habe ich das Zeug ja nie gemocht, dass meine Kinder sich da literweise hinter die Binde gekippt haben und das mir früher einen dicken Bizeps beschert hat. Zuviel Schwarztee und zuviel Süßstoff! Bah!
Aber jetzt gibts den "Tea-Jay" und ich mach das Zeug selber! Das stylische Gerät habe ich auf dem Blog vom Backbuben kennengelernt und fand es sofort genial. Ein bißchen habe ich ja gewartet - das Wetter macht ja auch eher Appetit auf Glühwein als auf Eistee. Aber jetzt hab ich ihn und mixe und trinke und genieße ...

Hier mein Rezept des Tages, das den Sommer ins Haus holt:

Caribian-Eistee

4 cl Kokossirup
8 cl Ananassaft
1/2 Bio-Limette in Spalten
Eiswürfel
3 Teel. Grüner Tee mit Ananas- und Mangostückchen (My Tea von Tee24.com)
Night-Version: 6 cl Rum

Kokossirup und Ananassaft in den Glasbehälter füllen. Die Limettenspalten dazugeben und mit einem Stößel leicht andrücken. Für die Night-Version jetzt den Rum einfüllen. Alles gut umrühren. Die Karaffe zu ca. zwei Drittel mit Eiswürfel auffüllen. Das Kopfteil desTea-Jay auf die Glaskaraffe schrauben.
Deckel abnehmen und drei Teel. des losen Tees ein den (unten geschlossenen) Filter füllen. Wasser aufkochen und bis zur Oberkante der Wölbung über das Teegut gießen, vier Minuten ziehen lassen.
Danach den Griff im Deckel gegen den Uhrzeigersinn drehen und so den "on-the-Rocks"-Effekt starten.
Filter wieder schließen und Karaffe in großen Kreisen leicht schwenken, den Tee-Cocktail einschenken und genießen.

Ach ja - mit Rum drin wird es einem auch gleich etwas wärmer bei dem Wetter! ;-D

Mittwoch, 24. April 2013

Heute schon geguglt?

Und noch etwas Neues habe ich ausprobiert und bin entzückt ... Einfach in der Zubereitung, perfekt in der Größe, für alle Beschenkten eine echte "Überraschung" und lecker, lecker, lecker ... Der Gugl!
 Die Idee habe ich dem Backbuben abgeschaut und mich an meinem freien Nachmittag gleich mal dranbegeben: die Form dazu mit dem passenden Backbuch für die richtige Menge gibt es hier. Ich habe auch tatsächlich beide Bücher/Packungen bestellt, einmal für die große Vielfalt und einmal für den ultimativen Schokoladengenießer. Ich liebe es ohnehin, mit zwei Formen zu backen, ob es jetzt Muffins oder Whoopie Pies sind ... Wenn die eine Ladung im Ofen ist, kann ich direkt die zweite Mischung vorbereiten. Und so ergab der erste Versuch (auf der Etagere von oben rechts im Uhrzeigersinn): Kokos-Eierlikör-Gugl, Mokka-Walnuss-Gugl, Banana-Split-Gugl und Apfel-Zitrone-Gugl.

Meiner Tochter, meiner Freundin, meinen Kollegen und mir hat´s wie immer geschmeckt.

Montag, 15. April 2013

130 g Liebe

O ja - in diese süßen Dinger kann man sich wirklich verlieben. Ich fand diesen Run auf die dekorierten Muffins ja eigentlich doof, aber jetzt hat´s mich auch gepackt. Mein erster Versuch stammt aus dem Buch "130 g Liebe - Cupcakes, die glücklich machen" von Renate Gruber. Mein erster zaghafter Versuch besteht aus einem Marmor-Sponge und einem Bananen-Topping. Der Sponge (übersetzt: Schwamm) ist wirklich wunderbar aufgegangen, das Bananen-Topping ist nicht unbedingt mein Favorit, aber für´s erste Mal war es ganz lecker und auch nicht zu süß. Leider fehlen mir ja vordergründig immer die Mitesser, aber wenn man seine Törtchen in der Nachbarschaft und unter Kollegen und Freundinnen verteilt, macht man sich nicht unbeliebt ;-)


Mmmmhhhh!

Hier das Rezept zum Nachbacken: 

Marmor-Sponge

Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
125 g zimmerwarme Butter, 125 g Kristallzucker und 1 Prise Salz mit dem Mixer 3 Minuten auf höchster Stufe rühren. 2 zimmerwarme Bio-Freilandeier Größe M dazugeben und 2 Minuten weiterrühren. 

In einer separaten Schüssel 250 g Weizenmehl, 1 Pkg. Vanillezucker (8 g), 2 Teel. Backpulver grob mit dem Löffel verrühren und löffelweise unter die Butter-Eier-Masse rühren. Dazu 1/8 l Milch geben und weiterrühren. 

Die Hälfte der Masse in eine neue Schüssel geben und 3 EL Backkakao dazugeben, evtl. noch etwas Milch. 

Im Rezept ist beschrieben, dass man den dunklen Teig wieder zum hellen in die Schüssel gibt und vorsichtig durchzieht. Das Foto im Buch zeigt allerdings eine andere Vorgehensweise: da ist in jedem Förmchen eine helle und eine dunkle Hälfte. Mir gefiel die Idee und so habe ich den Teig nur einmal mit einem Stäbchen durchgezogen. 

Der Teig wird also in 12 Papierförmchen eingefüllt und ca. 30 Minuten gebacken. (Am Besten ist es, wenn die Förmchen in einem Muffinblech mit Mulden stehen. So behalten sie ihre Form.)

Bananen-Topping 

2 mittelgroße, reife Bananen schälen und  1 1/2 Bananen mit etwas Zitronensaft pürieren (der Zitronensaft soll dafür sorgen, dass das Pürree nicht braun wird, aber Vorsicht, sonst wird es zu sauer). 

In einer separaten Schüssel 250 g Speisequark (20 % Fett), 500 g Mascarpone und 4-5 Essl. Puderzucker nach Geschmack zum Süßen kurz mixen. Dann das Bananenpüree unterrühren. 

Alles in einen Dressiersack mit Tülle füllen, aufdressieren und mit Schokostreusel verzieren. Die letzte halbe Banane in Scheiben schneiden und auf den fertigen Cupcake setzen.

Dienstag, 2. April 2013

Frohe Ostern!

Nachdem meine Kinderlein alle ihre kleine Osterüberraschung bekommen haben, kann ich ja jetzt mal berichten, was ich neben meiner mich völlig ausfüllenden Arbeit sonst so getan habe: ich genieße es im Moment, meine Küche zu benutzen, nicht erst aufräumen zu müssen, wenn ich kochen und backen will, sondern gleich loszulegen.
Letzte Woche probierte ich dann das Rezept von den Tulpenkeksen aus. Dann musste ich natürlich auch die leckere Caramel-Confitüre au beurre salé noch einmal ausprobieren und eine Portion Lemon Curd ... Anschließend wurden dann noch kleine Mini-Muffins gebacken - weil Ostern ist natürlich mit Eierlikör - und das Ganze dann hübsch verpackt. Und so sah das Alles aus:
Und weil ich zu faul zum Schreiben bin, gibts die Rezepte
für die Caramel-Creme hier und für die Hildegard-Kekse hier, die Tulpenkekse findet ihr hier und die
Mini-Muffins mit Eierlikör hier .
Ich werde weiter backen, kochen, ausprobieren und schlemmen.
Aber als Nächstes muss ich mir wohl eine neue Personen-Waage zulegen, um das Ganze unter Kontrolle zu halten ;-)))

Montag, 25. März 2013

Lecker Bakery

Vorletztes Wochenende habe ich mir mal wieder etwas Besonderes gegönnt: da ich am Sonntag lieben Besuch bekam, lohnte es sich, eine richtige Torte zu backen. Es wurde ein Heidelbeer-Chesecke mit Shortbread-Boden, den ich in der aktuellen Ausgabe von Lecker Bakery fand. Mhhhhh!!!! Meine Güte - war das lecker! Es tönte nur so: "mhhh" und "ohhhh" und "ahhhh" und "Lecker!". Die Seite im Heft ist betitelt mit "Ein Stück vom Glück" und so fühlten wir uns auch fast wie im siebten Himmel.
Kalorienzählen war tabu. Wer das Rezept will, muss sich bei mir melden oder das Heft kaufen. Es lohnt sich!



Und jetzt sind endlich Osterferien und ich hatte mal einen Tag frei und arbeite grad an einer kleinen Osterüberraschung für meine Großen. Dabei kamen mir auch meine lieben Kollegen in den Sinn, die ja bekanntlich eine anstrengende Zeit vor sich haben. Deshalb habe ich gleich mal einen Schwung "Nervenkekse nach Hildegard von Bingen" gebacken. Wenn die nicht helfen, weiß ich´s auch nicht.
Die gibts jetzt sogar mit Beipackzettel ... "bei Risiken und Nebenwirkungen ..."

Mittwoch, 5. September 2012

Ich geh in die Luft!

Stürmische Angelegenheit (war aber nur ein Propeller). Aber was für ein Spaß!

Entspannt ist anders!

Unser Ballon von oben!

Nochmal aufrüsten zum Night-Glow!
Gruppenbild mit Dame

Ballönertaufe

Ab jetzt möchte ich nur noch so angesprochen werden: Bernadette anlässlich der Warsteiner Montgolfiade mit himmlischem Segen zum Himmel aufgestiegene Gräfin der sonnigen Abendfahrt über das herrliche Sauerland gelandet im Feld der Weihnachtsbäume zu Herringhausen


Dienstag, 3. Juli 2012

Sommerzeit - Kirschenzeit

Ein schöner Tag: ich habe keine Termine, die Wäsche trocknet im Garten, Erdbeermarmelade ist eingekocht, der Haushalt in Schuss und ... die SONNE scheint!

Donnerstag, 28. Juni 2012

Noch mehr Mhhhhh!!!

Mein letzter Ladenbummel in Lippstadt hat meine ohnehin schon große Kochbuchsammlung nochmal erweitert. Beim Durchblättern bekam ich aber auch wirklich sooo viel Appetit, dass ich nicht daran vorbei gehen konnte.

Zum Beispiel ist da das Rezept für den superleckeren Lemon Curd drin, den ich im vergangenen Jahr in meinem Lieblings-"da kann ich für Mama Geschenke kaufen"-Laden gekauft und nie wieder bekommen habe. Lemon Curd ist eine Butter-Ei-Zucker-Masse gewürzt mit Zitronensaft und -abrieb, der einfach eine Sünde wert ist. Das Rezept für die Lemon-Drops (die kleinen süßen Törtchen) ist auch drin und ich schreib es euch auf:




Lemon Curd
1. Von 3 unbehandelten Zitronen die Schale abreiben und den Saft auspressen.
2. 110 g gewürfelte Butter in eine hitzebeständige Schüssel geben, die in köchelndem Wasser steht. Sobald die Butter geschmolzen ist, langsam 225 g feinen Zucker und 3 große gequirlte Eier (am besten natürlich aus Freilandhaltung) unterschlagen.
3. Anschließend den Zitronenabrieb und den Zitronensaft unterrühren. Gleichmäßig so lange weiterrühren, bis die Masse beginnt, dickflüssig zu werden. Das dauert einige Minuten. Die Masse hat die richtige Konsistenz, wenn ein Löffel beim Herausnehmen mit einer leichten Schicht überzogen ist.
4. Das Ganze in ein luftdicht verschließendes Glas geben, abkühlen lassen und anschließend im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich zwei-drei Wochen.

Lemon Drops
Einen sog. Genueser Kuchen herstellen:
3 große Eier mit 110 g feiner Zucker 10 min schlagen. Dann 110 g gesiebtes Mehl, 1 gehäuften Teel. Backpulver und 1 Prise Salz unterheben. Zum Schluss kommen noch 2 Esslöffel geschmolzene Butter dazu.
Ich habe das Rezept verdoppelt und hatte damit die Menge passend für ein normales Backblech (Fettpfanne).
Eine Fettpfanne mit Backpapier auslegen, den Teig draufgeben und ca. 12 Minuten bei 200 °C Ober-/Unterhitze backen lassen.
Dann auf ein bezuckertes Küchentuch stürzen, abkühlen lassen, das Backpapier abziehen.
Aus dem Teig runde Küchlein ausstechen (im Original sind sie nur 5 cm groß, bei mir ca. 7 cm).
Mittig aufschneiden.
Die untere Hälfte mit Lemon Curd bestreichen.
Einen Klecks geschlagene Sahne aufspritzen.
Die obere Hälfte aufsetzen.
Einen kleinen Tupfer Sahne draufspritzen.
Eine Physalis als Deko drauf.

Guten Appetit!

Samstag, 23. Juni 2012

Savoir vivre


Ich bin so stolz auf meine ersten selbstgemachten Macarons. Leider machen sie ziemlich süchtig! Deshalb verschenke ich sie mal schnell: ich bin heute abend eingeladen und da ist das mal ein ungewohnter und leckerer Nachtisch. Bin schon auf das Gesicht der Beschenkten gespannt! Die Geschenkschachtel habe ich auch selbst gemacht. Die Macarons haben folgende Füllung: rosa mit Himbeer-Ganache, gelbe mit Vanille, grüne mit Zitronenganache. Soooo lecker! Hier ist ein Link zum gelingsicheren Rezept, aber bekanntlich geht probieren über studieren. Meine erste Investition von 29.95 € war für eine digitale Waage fällig, da meine Küchenwaage trotz ihres Alters von 26 Jahren zwar noch gute Dienste leistet, aber dafür braucht man definitiv eine digitale Waage. Viel Freude beim Nachmachen!

Samstag, 19. Mai 2012

Überraschung

Und dann passieren am gleichen Tag auch schöne unvermutete Dinge: nachdem unser Haus ja fast schon vor Überfüllung geschlossen werden muss, ruft Christoph an und kommt mit seiner Freundin Carina vorbei, die auch noch einen Kuchen mitbringt. Alle Kinder mit Freund bzw. Freundin da zu haben ist schon großartig. Danke für den schönen Nachmittag!

CSI Rüthen - Den Tätern auf der Spur

Heute Nacht hat doch glatt irgend so ein kranker Idiot gemeint, er müsste mal testen, ob unsere Alarmanlage in der Praxis wirklich scharf ist. Tja Pech für ihn - jetzt sitzt er hinter Gitter! Pech für uns - der ruhige und vollkommene unverplante Samstag war dahin: Versicherung informieren, neue Scheibe besorgen, mit dem Vermieter sprechen, eine neue Alarmanlage besorgen.
Aber es hätte alles schlimmer kommen können. Bis auf Glasbruch und eine zertrümmerte Alarmanlage ist nichts passiert.

Samstag, 7. April 2012

Karsamstag

Heute war einer von zwei freien Samstagen während unserer Ausstellungszeit. Nachdem ich in der letzten Woche schon das ganze Haus auf Vordermann (oder -frau) gebracht habe, habe ich heute die Zeit genutzt, um nur das zu tun, wonach ich lustig bin: bummeln und shoppen mit Anna und Marcel in Lippstadt, Kuchenbacken, Ostereier färben und rumklüngeln ...
In Lippstadt gibt´s jetzt einen neuen Laden, der mir ein neues Geschmackserlebnis bescherte: Bubbel-Tea. Lecker und lustig! Muss man mal probieren!
Bubbles in Orange-, Litchi- und Erdbeergeschmack

Freitag, 18. November 2011

Zurück aus Israel

Seit Sonntag Nacht bin ich wieder in Westfalen und seitdem friere ich ..., denn in den letzten Tagen in Israel waren wir in der Wüste Negev und hatten es 32 °C warm. Am ersten Tag in Jerusalem war es jedoch ziemlich kühl und sehr windig, wie man auf dem Foto sehen kann.
Israel ist ein unbeschreiblich tolles Land und auf jeden Fall nicht nur eine Reise wert. Was wir alles gesehen haben ... Wenn ich meine Fotos nicht hätte (ursprünglich 2.400 ungefähr), wüsste ich es heute nicht mehr, weil man gar keine Zeit hatte, alles zu verarbeiten. Von Gefahr war in all den Tagen nichts zu merken. Im Gegenteil ist es schön zu sehen, wie Juden, Christen und Muslime im Dialog miteinander stehen und friedlich leben können.

Samstag, 22. Oktober 2011

Sommer für alte Weiber



Jetzt haben uns die Nachtfröste auch erwischt - meine Dahlien wurden heute eingekellert, nachdem ich mir aber zuvor noch einen schönen Strauß schneiden konnte. So ganz erfroren sind die Blüten also heute Nacht doch nicht. Aber sicher ist sicher und das Wetter ist gut und ich hab seit Wochen mal wieder ein komplett freies Wochenende und Unterstützung ... Christian, Adrian und Alicia haben mir heute mittag schon beim Laub fegen geholfen. Eberhard hat dann mit mir die Dahlienknollen ausgegraben. Ganz nebenbei haben wir noch einen halben Eimer frische Kartoffeln gefunden, die ein versehentliches Überbleibsel aus dem letzten Jahr waren. Nicht schlecht, was die Natur uns so schenkt! Jetzt sind die Kinder im Schwimmbad und ich werde uns ein paar Bratäpfel vorbereiten. Dann kann der Winter kommen ;-)))

PS: In 12 Tagen flieg ich (das alte Weib) in den Sommer!!! In Israel sind immer noch 24 °C.

Freitag, 1. Juli 2011

Adieu und Welcome!

Nachdem ich ja im Juni mehr in der Autowerkstatt als zu Hause war, musste ich meinem lieben kleinen Micra bei 176.876 km Adieu sagen.

Seit gestern ist es jetzt amtlich: ich habe ein Nachfolgemodell. Vorführwagen, 3.200 km gefahren, mit  Nissan Connect System, d.h., dass sich das Radio per Bluetooth mit meinem Handy verbindet und ich so während der Fahrt schnurlos und "ohne" Gerät telefonieren kann. Außerdem hat er auch ein integriertes Navy, was für meine Fahrten zu Kursen sehr hilfreich sein kann. Es ist jetzt ein Benziner, was zwar ungemein Steuern spart, aber auf dem Weg zur Tankstelle den Angstschweiß ausbrechen lässt. Dafür zieht er natürlich gut und ist auch leiser. Auf die nächsten längeren Fahrten kann ich mich jetzt wieder freuen.

Foto folgt

Chefchen und seine Rasselbande - jetzt sind wir schon groß!

Papa kommt!

Kampfhunde

Ich räum mal auf, wenn das hier sonst keiner macht!

Chiara hat sich zu einer Caramella entwickelt!

Der Onkel (Balu) lässt sich so schön ärgern!

Dienstag, 14. Juni 2011

Kunst, Kultur und Kupplungsschaden

"Wenn einer Reise tut, dann kann er was erzählen!" getreu diesem Ausspruch von Matthias Claudius, einem Zeitgenossen Goethes, will ich hier von meinem "Wochenendausflug" berichten. Langfristig geplant war eigentlich ein Ausflug gen Westen, durch verschiedene Umstände sollte dann daraus ein Kurzurlaub werden. Sozusagen auf halbem Wege traf ich meine Schwester in Sangerhausen im Europa-Rosarium. Sie war schon etwas eher da. Als ich ankomme, begrüßt sie mich schon mit einer getopften "Heidi Klum"-Rose. Sie hatte die Wartezeit wirtschaftlich genutzt. Das Rosarium war zwar noch ein Stück entfernt, aber es duftete wirklich unglaublich. Die nächsten fünf Stunden verbrachten wir also zwischen 8500 Rosensorten (waren es wirklich soooo viele?), gefühlten 3000 60-80-jährigen und teilweise fühlte ich mich in alte Zeiten zurückversetzt: den Kamm in der Hosentasche der kurzen Hose gibt es tatsächlich noch ...

Leider wurde die anschließende Fahrt nach Weimar jäh unterbrochen, als meine Kupplung genug davon hatte, immer nur von mir getreten zu werden. Nach fünf Schreckminuten musste der ADAC her. Vorher hielt aber noch ein anderes Auto neben mir - Bekannte aus der Heimat!!! Tja, die Welt ist klein!
Die anschließende Fahrt mit dem Auto - abhängig bzw. anhängig hinter dem ADAC-Auto - 15 km bis Weimar hat mich Jahre meines Lebens gekostet. Mein Auto wurde bei der Nissan-Werkstatt abgestellt, Pfingsten tut sich da gar nichts mehr und leider steht es da heute noch ... Da das kaputte Teil nicht vorrätig war, ich aber ab morgen Studientage habe, durfte ich heute mal wieder die Annehmlichkeiten der Deutschen Bahn testen. Ergo: ich bin überzeugter Autofahrer!
Spiegelung

auf dem historischen Friedhof

an der Bauhaus-Uni

Erfurt
Den Rest des Wochenendes versuchten wir nicht an das Auto-Dilemma zu denken, besuchten den historischen Friedhof, das Goethe-Haus in der Stadt und das Gartenhaus im Park an der Ilm, das Bauhaus-Museum und die Bauhaus-Uni (leider nur von außen) und genossen die Annehmlichkeiten einer überschaubaren Kleinstadt, die viel für den Tourismus übrig hat. Sonntag waren wir dann zu einem Kurzbesuch in Erfurt, besuchten im Mariendom den Pfingstgottesdienst, nachdem wir uns die große Treppe raufgeschafft hatten ;-))) und spazierten anschließend gemütlich durch die Altstadt. Meine Schwester entdeckte dort ein architektonisches Meisterwerk am Augustinerkloster und konnte sich vor Entzücken kaum beherrschen. Selbst ich Bau-Laie muss zugeben, dass es ein durchdachtes und ansehnliches Ensemble mit raffinierten Details war.
Nachdem meine Schwester dann Montag-mittag wieder nach Hause fuhr, ich ja noch bleiben musste, besuchte ich noch das Schiller-Museum, das Wittumspalais, das Stadt-Schloss, drehte diverse Runden durch den Park und die Stadt und landete abends mit schmerzenden Füßen im Hotel.
Am nächsten Samstag sieht mich Weimar wieder, diesmal mit Verstärkung und hoffentlich ohne weiteren Autoschaden. Weimar ist sicher nicht die schlechteste Stadt, um zu stranden! Soviel steht fest!

Samstag, 4. Juni 2011

Wauzis

Unsere knuffeligen kleinen Welpen sind jetzt schon fast fünf Wochen alt. Ein Wahnsinn, wie schnell sie sich entwickeln. Jetzt haben sie den Garten für sich entdeckt und wollen nur noch die große weite Welt erkunden.
Es macht viel Spaß, sie zu beobachten und ist noch dazu sehr entspannend.

Wir erkunden die Welt!

Ich will hier raus!

Chef - noch ein Kuschelhund!

Dienstag, 17. Mai 2011

25 Jahre

Hochzeitstag! Kaum zu fassen, dass wir es jetzt schon 25 Jahre miteinander aushalten. Wie lange noch?
Eine kleine Flitterreise fiel ja aus Welpenschutzgründen aus, deshalb gab es nur die abgespeckte Version. Wobei das auch nicht ganz richtig ist, das mit dem "Speck".
Und weil mein lieber Mann ja heute keine Gottesdienst wollte, hab ich ihn halt anders in die Kirche bekommen :-)

Glück und Seligkeit heißt das Gebot der Stunde. Eine alte Kirche, die zu einem Restaurant umgebaut wurde. Selbst die Waschbecken auf dem Klo waren ein Foto wert.






Das Essen war superlecker und mein Nachtisch hieß "Brownieglück" - was soll da noch passieren?